Caracciola Cup 2016

Aktuelle Starterliste online

 

Caracciola Cup erneut großer Erfolg

Über 120 Fahrzeuge starteten zur 14. Ausfahrt des GMC

Bereits zum 14. mal richtete der Godesberger Motorclub die Fahrt in den Mai um den Caracciola Cup aus, welcher zwar schon deutlich länger existiert, allerdings zusammen mit der ehemaligen Fahrt in den Mai des MSC Adenau, in Anlehnung an den berühmten Rennfahrer aus Remagen zum 14. Mal stattfand. Bei der diesjährigen Fahrt waren unter den über 120 Fahrezugen Veteranen wie  Riley 12/4 Sport Specia, Alvis Speed 20, sowie ein großes Feld aus Porsche und Alfa Romeo vertreten und strahlten mit der Sonne um die Wette. Auch der befreundete offizielle BMW Z3 Club Deutschland hatte 16 Sportwagen als Vorrausfahrzeuge mitgebracht.

Um 9:15 trafen die Teilnehmer zunächst mit ihren frisch herausgeputzten Schätzen am Schützenhaus in Mehlem ein, um bei einem Frühstück letzte Informationen zur Route zu erhalten. Pünktlich um 11 Uhr wurden die Fahrzeuge schließlich in Mehlem gestartet, unter großem Interesse vieler Zuschauer wurde jeder Wagen von von Oldtimer- Experten des Bonner Oldtimer Clubs Bernd Schleimer und dem FDP Vorsitzenden und Oldtimerliebhaber Ulli Hausschild einzeln anmoderiert. Anschließend wurden dann die Fahrzeuge vom CDU Stadtverordneten Jan Claudius Lechner auf die Strecke geschickt. Hier erwarteten die Teilnehmer im sonnigen Siebengebirge neben einer wunderschönen Landschaft auch einige Aufgaben bei Sonderprüfungen bevor es zum Mittagspunkt in der ehemaligen Steffes Brauerei in Kasbach ging. Sichtlich angetan waren die Teilnehmer von der hervorragenden Ambiente und leider war für einige die Pause deutlich zu kurz bei allem was geboten wurde, aber ein straffer Zeitplan musste eingehalten werden um die Flut der Fahrzeuge auch Zeitlich zusammen zu halten.

Die anschließende Route über Unkel an den Rhein, dann nach Bad Honnef, Lohmar und Siegburg war für die Teilnehmer entspannender und bot viele Interessante Gegenden sowie schöne Landstraßen.

Gegen 17 Uhr trafen die historischen Wagen dann im frisch hergerichteten Rosenpark ein um dort von den zahlreichen anwesenden Autofans bewundert zu werden.

Viele von diesen erkannten ihre Traumautos aus Kindertagen wieder, auch Gespräche mit den Besitzern der raren Fahrzeuge waren an der Tagesordnung. Der Godesberger Motorclub hatte ebenfalls viele Rennfahrzeuge ausgestellt, und, zur großen Freude der anwesenden Kinder, auch einige Karts mitgebracht.

Die Siegerehrung erfolgte bei einsetzender Dunkelheit unter dem Drachenfels:

Die Teilnehmer wurden in vier unterschiedlichen Klassen gewertet. In der ersten Klasse, wo die wunderschön anzusehenden Vorkriegsfahrzeuge am Start waren, gewannen Vater und Sohn aus Mehlem, Gerhard Behre und Leonard Hankel auf einem ALVIS TA 14 Spezial aus dem Jahr 1948. Auf dem zweiten Platz stand Lothar Bartuschat und Juliane Bartuschat, welche auf einem Riley 12/4 Sport Special von 1935 unterwegs waren. Dritte wurden Harold  Kühnemann und  Petra Roberz-Kühnemann. Sie gingen mit einem  Fiat 1100 Carrozzeria Boneschi aus dem Jahr 1947 an den Start.

In der zweiten Klasse standen Ulrich Hartmann und Maria Hartmann auf einem BMW 600 an erster Stelle des Klassments. Unmittelbar dahinter stand der Mercedes-Benz 190 D Heckflosse von Heinrich und Rita Schröder aus dem benachbarten Niederbachem, die unter Applaus des eigenen Fan Clubs, der KG Rot Gold Niederbachem, ihre Pokale entgegen nahmen. Dritter in der zweiten Klasse wurden Marian Bronny und Claudia Kowalski-Bronny auf einem AWE Wartburg 311 Camping. In der sehr stark besetzten Klasse 3A sicherte sich Uwe und Sabine Blöhs, gestartet mit einem Opel Kadett Olympia A die Pokale für den ersten Platz. Den zweiten Platz dieser Klasse besetzten Anette und Horst Tobien auf einem VW 1302. Den dritten Platz belegte ein Porsche 914, pilotiert vom Team Arzdorf. In der Klasse 3B kamen Martin und Corinna Cmok auf iherm Porsche 928 als erstes ins Ziel, gefolgt von Jutta Steinbrück-Weiß und Dirk Weiß in einem Chevrolet Camaro und Arnold Packbier und seiner Frau Ingrid in einem Triumph TR6.

Die Top 3- Pokale der vierten Klasse gingen mit dem 3. Platz an das Team Wenke/Bitzen auf einem Polo 86c. Der 2. Platz ging an Horst und Elisabeth Heck auf Audi 100 Avant und der 1. Platz an Moritz Dechamps mit Lars Biet mit ihrem “Trabbi” Trabant P 601 S. Bei den BMW Z3 kam Volker Nickel hinter Thomas und Elke Oelker und Martin/ Andrea Weller ins Ziel.

Martin und Corinna Cmok sicherten sich darüber hinaus den Gesamtsieg beim diesjährigen Caracciola Cup. Im Anschluss genossen die Fahrer mit den vielen Fans das Feuerwerk und die Schiffe, bis spät in die Nacht wurde an der Promenade mit Tanz, Musik und Lichtshow Rhein in Flammen gefeiert.


Caracciola Cup 2014

Frisch poliert war sowieso jeder Wagen, der am Samstag an der 150 Kilometer langen Ausfahrt des Godesberger Motor-Clubs teilnahm, und die Nachmittagssonne über dem Ziel tat ihr Übriges: Es glänzte und funkelte, als die liebevoll gepflegten Oldtimer und Youngtimer aus den Baujahren 1931 bis 1989 im Schritttempo auf das Gelände des Mehlemer Rosenparks rollten. 

Auf das elegante silberne Mercedes SL-Cabrio von 1966 folgte ein seltener weißer Renault Floride Baujahr 1963, dann ein knallroter sportlicher 1965er Ford GT - und weitere 86 Liebhaberfahrzeuge. Nur ein 46 Jahre alter Chevrolet Camaro hatte wegen Problemen an der Lenkung ausscheiden müssen. Alle anderen wurden von den herumstreifenden Autofans anerkennend in Augenschein genommen.


Eine Gruppe Jungs zog es wie magisch zu einer Isetta. Ungläubig verfolgten sie, wie ihre Besitzer die Türhaube hochschoben, um nach vorne auszusteigen. "Wo ist der Motor von dem Teil?"

Gleich nebenan parkten Kai Bödiker und Astrid Müller, stilgetreu ausgestattet mit Lederkappen und Fliegerbrillen, ihren 80 Jahre alten britischen Wolseley. Aus dem offenen Cockpit gaben sie allen Neugierigen Auskunft. Sorge, nicht anzukommen, hatten beide trotz der langen Strecke an Rhein und Ahr entlang keine Minute: "Mein Mann wartet ihn immer schön und die wichtigsten Ersatzteile haben wir auch dabei - etwa eine Antriebswelle", sagte Astrid Müller.

Thorsten Schwarze, Zweiter Vorsitzender des "GMC", freute sich über das schöne Wetter. Denn auch, wenn die Rallye mit dem Titel "Caracciola Cup" an den berühmten Silberpfeil-Rennfahrer Rudolf Caracciola erinnert, stand nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund.

"Es geht uns um die Freude am Fahren und an der Landschaft. Wir haben Teilnehmer aus Ennepetal, aus Hameln, am weitesten hatte es ein Trabant aus Sachsen, für die Fahrer ist die Gegend etwas ganz Besonderes - und auch die Möglichkeit, den Rhein in Flammen zu sehen."

Christoph Mattes-Christiani aus Dorsten stimmte dem zu. Noch während er seinen Youngtimer, einen roten Porsche 944 von 1988, abschloss, bewunderte er die malerisch daliegende Ruine auf dem Drachenfels. "Meine Frau und ich fahren öfter zum Nürburgring, aber im Siebengebirge verlassen wir immer die Autobahn, damit wir viel Rheinstrecke haben."

Ganz ohne schnelle Autos mussten die Schaulustigen aber nicht auskommen. Rund um die Oldtimer hatte der Motor-Club nämlich einige seiner roten Flitzer aufgebaut - drei von ihnen Teilnehmer am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Film über den Caracciola Cup 2013 ist Online

Zum Caracciola Cup 2013 hat der Godesberger Motor-Club einen Film herausgebracht. Diesen können Sie Hier ansehen. Viel Spaß!

Caracciola-Cup bei schönstem Sommerwetter

Über 60 Fahrzeuge am Start

Am vergangenem Samstag, den 04. Mai 2013, wurde vom Godesberger Motor-Club bei schönstem
Sommerwetter die 12. Auflage des Caracciola-Cup ausgetragen. Bei der diesjährigen Fahrt waren
unter anderem Veteranen wie Wolsley Hornet, Alvis Speed 20, sowie zwei Ford GT 40, ein Jaguar
XK 120 sowie knapp 60 weitere Fahrzeuge zu bestaunen.
Um 9:15 waren dann alle Teilnehmer, wie geplant am Mehlemer Schützenhaus eingetroffen.
Nachdem alle Starter beim Fahrtleiter Michael Schüttler die Dokumentenabnahme absolviert und
sich bei einem leckeren Frühstück über Ihre Fahrzeuge ausgetauscht hatten, erfolgte der Start. Die
Fahrzeuge starteten in drei Gruppen in der Siegfriedstraße in Bonn Mehlem. Nach dem Start
begann für die Teilnehmer eine wunderschöne Reise durch das Vorgebirge und die Eifel. Die Starter
mussten an Hand von Karten und Wegbeschreibungen von Stempelpunkt zu Stempelpunkt
finden und als Kontrolle noch den ersten Buchstaben der durchfahrenen Orte, in die Bordkarte
eintragen. Nach 63 Kilometer Fahrt war die erste von insgesamt drei Etappen geschafft und die
Teilnehmer kamen am Mittagspunkt, dem Schloss Lüftelberg, an. Vor dem Mittagessen musste
aber zuerst eine Sonderprüfung absolviert werden. Hierbei sollte innerhalb von 9 Sekunden,
ohne anzuhalten, mit dem rechten Hinterreifen auf einer Platte geparkt werden.
Nachdem alle Fahrer sich über die erste Etappe ausgetauscht und gespeist hatten, ging es auch
schon los zur zweiten Etappe. Die wunderschöne, 50 Kilometer lange Eifelstrecke führte zum
Oldtimer und Traktor Treff nach Hönningen an der Ahr. Hier hatten alle die Gelegenheit, bei Kaffee
und Kuchen die ausgestellten Traktoren und Oldtimer zu bestaunen. Um ca. 16 Uhr brachen die
Teilnehmer dann zur dritten und letzten Etappe auf. Zuvor mussten Sie jedoch noch bei der
zweiten Sonderprüfung stoppen, bei der Sie 3,60 Meter nach vorne fahren mussten. Danach war
wieder das konzentrierte Kartenlesen des Beifahrers gefragt, der den Fahrer zu den
Stempelpunkten der dritten Etappe führen musste. Nachdem alle Teams auch diese gemeistert
hatten, bogen die ersten Fahrer gegen 17 Uhr in den Rosenpark in Bonn-Mehlem ein, wo dann
auch die anschließende Siegerehrung stattfand.
Die Teilnehmer wurden in vier unterschiedlichen Klassen gewertet. In der ersten Klasse, wo die
wunderschön anzusehenden Vorkriegsfahrzeuge am Start waren, gewann Kai Bödeker und Astrid
Müller auf einem Wolsley Hornet Special aus dem Jahr 1934. Auf dem zweiten Platz stand Gerhard
Behre und Leonard Hankel, welche auf einem Alvis TH 14 von 1949 unterwegs waren. Das Podium
wurde von Hermann-Josef Bongartz und Friedhelm Demandt komplettiert. Sie gingen mit einem
BMW 327 aus dem Jahr 1938 an den Start.
In der zweiten Klasse standen Dr. Clemens Wagner und Frederike Wagner auf einem VW Käfer
1200 ganz oben auf dem Podium. Unmittelbar dahinter stand der Opel Olympia Caravan, welcher
von Walter und Mechthilde Arzdorf pilotiert wurde. Dritter in der zweiten Klasse wurden
Dirk Jeroschewski und Claudia Stevens-Jeroschewski auf einem Jaguar XK 120.
In der sehr stark besetzten Klasse drei sicherte sich Andreas Bauer und Susanne Koch, gestartet
mit einem BMW 1802 Touring die Gold-Medaille. Den zweiten Platz dieser Klasse besetzten Martin
Cmok und Corinna Thees auf einem Opel Kadett C. Den dritten Platz belegte ein Toyota Celica,
pilotiert vom Team Walterscheid und Hüppen.
Das Vater-Sohn Gespann Jörg und Philip Lemmerz waren in der Klasse vier auf einem Renn-Golf
aus dem Jahre 1986, gesponsert vom „Sozialen Kaufhaus“, mit am Start. In einem Interview am
Abend berichteten Sie: „Es war eine wunderschöne Route durch die Eifel mit tollem Essen und
super ausgewähltem Mittagspunkt. Einfach Klasse! Wir freuen uns schon wahnsinnig auf den
Caracciola-Cup im nächsten Jahr, hoffentlich bei ebenso schönem Wetter wie dieses Jahr“.
Die Podiumsplätze in dieser Klasse gingen mit dem 3. Platz an das Team Wilke-Niebuhr auf einem
Mercedes W116. Der 2. Platz ging an Bickschäfer-Meichsner auf Porsche 924 S und der 1. Platz an
Dorothee und Walter Butter auf Porsche 911SC.


Der Godesberger Motor-Club bedankt sich bei allen Teilnehmern, Zuschauern und ehrenamtlichen
Helfern, u.a. der freiwilligen Feuerwehr Mehlem, für das gute Gelingen des Caracciola-Cup 2013!

Caracciola-Cup mit Rekordstarterfeld


Die touristische Oldtimerausfahrt um den Caracciola Cup nimmt neue
Dimensionen an.

Seit über 10 Jahren organisiert der Godesberger Motor-Club diese, nach dem berühmten Rennfahrer aus Remagen benannte Ausfahrt. Jedoch war das Interesse noch nie so groß. Bereits Ende letzten Jahres gab es mehr Vornennungen für 2013 als Starter in 2012. Klangvolle Namen aus alter Zeit sind ebenso mit dabei, wie Sportautos vergangener Tage. So freuen sich die Organisatoren über gleich 2 Ford GT 40 - NSU TT - Porsche 356 SC usw. Viele Starter mit ihren englischen Schätzchen sind auch mit dabei. Aber auch Rennwagen die aktuell bei Classic- Meisterschaften auf dem Nürburgring starten, sind vertreten. So z.B. Vater und Sohn Jörg und Philip Lemmerz auf einem Golf 2. Bis Ostern waren bereits 37 Nennungen eingegangen und somit ist das Starterfeld schon über halb voll. Wer noch einen der begehrten Starterplätze haben möchte, der sollte sich schnell übers Internet anmelden unter http://www.godesberger-motorclub.de/veranstaltungen/caracciola-cup.html.

In diesem Jahr steht ein kulinarisches Mittagessen auf einem Wasserschloss auf dem Programm, sowie ein Cafepunkt bei einem Oldtimermarkt an der Ahr.“Im Vordergrund ist für uns bei der Ausrichtung einer solchen Fahrt ein sehen und gesehen werden“ so der 1. Vorsitzende des Godesberger Motor-Clubs, “seit etlichen Jahren freuen sich die Starter auf die Fahrt, die im Ursprung erst nur für den Bonner Oldtimer Club ausgerichtet wurde und mittlerweile ein fester Bestandteil der Ahrmeisterschaft ist. Für die Zukunft soll die Fahrt noch mehr ausgebaut werden, ganz wie es die Starter gerne wollen.“

Gestartet wird am 04. Mai wie jedes Jahr ab 11 Uhr in Mehlem auf der Siegfriedstraße und Ziel ist dann ab 17 Uhr der Rosenpark in Mehlem. Hier werden auch Vereinsfahrzeuge mit ausgestellt die u.a. beim 24-h-Rennen mit am Start sind. Des Weiteren wird die Jugendförderung des Vereins präsentiert. Für die Starter der Fahrzeuge in der Klasse 1, bis Baujahr 1945 erwartet noch ein besonderes Highlight im Ziel.