GMC beim Bergrennen 2012

01.06.2012 18:05 von Hans-Christoph Schäfer

Godesberger bei Bergrennen mit am Start.
Wie in den Jahren, zog es auch in diesem Jahr das Team des Godesberger Motor-Club an
den Wolsfelder Berg in der Eifel. Hier wurde bereits zum 50.Mal das Wolsfelder Bergrennen
ausgetragen. Diese Veranstaltung ist bereits seit über 10 Jahren ein fester Bestandteil im
Terminkalender des GMC und zum Jubiläum startete man auch gleich mit drei Fahrzeugen.
Ganz neu mit dabei war Michael Baresel auf einen Golf 1 GTI, welcher jedoch für
Rundstreckenrennen auf dem Nürburgring abgestimmt ist. Trotz seiner Chancenlosigkeit
war bei ihm die Freude riesig und als dann die Angst nach dem ersten Trainingslauf
überwunden war stieg das Selbstvertrauen und die Zeiten wurden immer besser. Sogar
Stammfahrerin Jutta Lugowski konnte nicht mehr mithalten. Ihr Fahrzeug hatte aber auch
etwas weniger Leistung.

Dann im vorletzten Durchlauf, kam Baresel durch Übermut am Streckenrand fast zum
Einschlag. doch der erfahrene Slalompilot hatte das Fahrzeug gut im Griff und konnte sich
somit beherzt aus der Situation retten. Zum Schluss schaffte er es noch, die vorgelegte Zeit
von H.-Christoph Schäfer zu unterbieten. Schäfer war mit seinem Porsche am Berg
angetreten, musste diesen jedoch bereits nach dem ersten Trainingslauf wegen technischer
Probleme sicherheitshalber abstellen.
Am Sonntagabend ging es dann wie gewohnt mit der ganzen Mannschaft ins Festzelt zur
Sommernachts-Party. Hier wurde dann bei Livemusik noch lange getanzt und man ließ das
schöne Pfingstwochenende ausklingen.

GMC Beim Wolsfelder Bergrennen

14.06.2011 13:52 von Ruben Schäfer

Godesberger Motorclub (GMC) startete beim Bergrennen

 

Hochkarätiges Starterfeld in Wolsfeld/Eifel

 

Am Pfingstwochenende begab sich ein ganzer Tross des Godesberger Motorclubs mit dem vereinseigenen Doppeldeckerbus, einem Transporter, mehreren Begleitfahrzeugen und letztendlich zwei Autohängern mit zwei Golf 1 Rennfahrzeugen nach Wolsfeld / bei Bitburg in die Eifel.

Ziel war es eine anspruchsvolle Bergstrecke mit den eigens speziell dafür eingestellten Golfs in schnellster Zeit zu meistern und das in einem Starterfeld das bis zu Formel 3 Autos reichte. Beide Rennwagen, der Bockshecker-  und der Heuser Golf unter ihren Piloten Jutta Lugowski und Hans Christoph Schäfer meisterten diese Herausforderung bei extrem unsteten Wetter, wobei die norddeutsche Fahrerin Jutta ihre Zeit von Turn zu Turn stetig verbessern konnte.

 Für die Begleitmannschaft und Helfer war in der Zwischenzeit für ein Rahmenprogramm gesorgt worden, u.a. besuchte man eine Schwimmoase in der Nähe und feierte mit allen Rennteilnehmern einen Partyevent der bis spät in die Nacht reichte.

Mit neu gewonnenen Erkenntnissen in der Handhabung der Rennboliden in höchst anspruchsvollen Strassenlagen kehrten schließlich alle in die Heimat zurück und haben in der Eifelregion einen bleibenden Eindruck hinterlassen; nicht umsonst war das schon die zwölfte Veranstaltung die dort vom GMC Jahr für Jahr besucht wird, die Einladung für nächstes Jahr hat der Verein schon in der Tasche.

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Freud und Leid bei der Rallye Köln - Ahrweiler

12.05.2011 12:34 von Thomas Bongart


Bei der diesjährigen Rallye Köln-Ahrweiler wollten sich die Mitglieder besonders ins Zeug legen und so kam nicht der bewährte Bartesch Golf zum Einsatz, sondern das Klassensiegfahrzeug von den 24-h Classics.


 

Der Bockshecker Golf 1 hat 30 PS mehr Leistung als sein Vorgänger, ist aber nur für die Rundstrecke konzipiert. Also galt es erst einmal reichlich Umbauaktionen vorzunehmen. So wurden neben Unterfahrschutz und Getriebe mit Sperre auch noch ein paar große Zusatzscheinwerfer verbaut. Alle arbeiteten hochmotiviert und beim ersten Test im Rahmen der Herbst-Orientierungsfahrt des GMC lief das Fahrzeug auch hervorragend. Lediglich kleine Veränderungen mussten jetzt noch vorgenommen werden.

Stolz präsentierte das Team Hans-Christoph Schäfer und Julian Horn dann das Fahrzeug bei der technischen Abnahme und es kam auch ohne Beanstandung durch.

Die ersten 2 Wertungsprüfungen (WP´s) die es dann zu absolvieren galt, waren für das gesamte Starterfeld absolutes Neuland, aber durch die schlechten Wetterverhältnisse auch ein Vorteil für die GMC Mannschaft.

„Hier kann man nur auf Sicht fahren und muss viel Geschick beweisen. PS und Streckennotizen helfen dabei nicht“ so Schäfer vor dem Start.



 

So konnte sich in der ersten WP, Nürburgring Grand-Prix Kurs anders herum, das GMC Team um einige Plätze verbessern. Auch die 2.WP war ein Erfolg trotz streikender Technik. Das Getriebe ließ sich auf der Schlussgeraden nicht mehr schalten und man verlor wertvolle Zeit.

Im Parc-Fermé hatte der Rallye-Leiter ein Herz und so konnte man das Fahrzeug in einer Nachtaktion wieder flott machen. Die hohe Leistung des neuen Fülles Motors machte dem Getriebe und der Aufhängung zu schaffen. Mit einem Rundstrecken Getriebe, das für die Rallye zu lang ist und ohne Sperre nicht mehr konkurrenzfähig, ging es an den Start nach Mayschoß. Mit der nächsten WP kam dann schon das nächste Problem: Das Schaltgestänge streikte, so das dann nur noch ein Gang zur Verfügung stand. H.-Christoph Schäfer konnte noch einige Zuschauer dazu motivieren, das Fahrzeug mit ins Ziel zu schieben. In der dann folgenden WP sprang aufgrund der starken Vibrationen des Motors durch die geänderte Aufhängung der Keilriemen ab. Danach quittierte noch eine Antriebswelle den Dienst. Hier hatte das GMC Team trotz sehr guter Servicemannschaft nicht mehr de Möglichkeit das Fahrzeug in Wertung zu bringen. Dennoch wechselten Paddy Pomplun und Adrian Czerwinski in Windeseile die Antriebswelle und H.-Chr. Schäfer nahm die Fahrt deutlich langsamer wieder auf. Es galt das Fahrzeug ohne weitere Probleme ins Ziel zu bringen.



 

Stolz durchfuhr das Team die WP 12, die von vielen GMC Mitgliedern mit gesichert wird, und freute sich auf das Ziel. In Mayschoß angekommen, musste man feststellen, dass sich das ganze Feld sehr stark dezimiert hatte. Von den ehemals über 100 Fahrzeugen waren nicht viele unfallfrei ins Ziel gekommen.

Eine Liste hatte das Team dann im Ziel zusammengestellt, was alles am Fahrzeug noch geändert werden muss. Alle waren dennoch froh über den Ablauf und die Leistung des Teams und Fahrzeugs.