Godesberger MC startet bei der GLP und der RCN

11.10.2011 18:53 von Ruben Schäfer

Wetterkapriolen zogen den Motorsportlern des Godesberger Motorclubs einen Strich durch die Rechnung

 

GLP Veranstaltung am Nürburgring gekennzeichnet von extremen Wetterbedingungen

 

Bis dato hatten die Motorsportler des Godesberger Motorclubs (GMC) in diesem Jahr bei jeder Veranstaltung im Rahmen der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) schönstes Wetter, jedoch am Wochenende des 08. Oktober zeigte sich die Nürburgring-Nordschleife von ihrer wahren Seite und begründete wieder einmal ihren legendären Ruf der „ Grünen Hölle“.

Unter extrem schlechten Wetterbedingungen absolvierten über 150 Fahrzeuge mit über 300 Fahrern diese Rennsportveranstaltung und in der Tat hatte das ein oder andere Rennfahrzeug in den ersten Runden diverse Kaltverformungen zu vermelden. Die Strecke stand zu grossen Teilen in der Anfangsphase unter dichtem Regen und Teilabschnitte waren gefährlich rutschig und entsprechend schwierig zu befahren.

Aus dem Team des GMC kamen aufgrund der unbeständigen Rennstrecke von fünf gestarteten nur zwei in die Wertung. Trostpflaster aber für alle fünf : alle Boliden sahen unbeschadet die Zielflagge und die beteiligten Rennpiloten hatten ihren Fahrspass, auch da in der zweiten Hälfte der Prüfungswertung die Strecke merklich abtrocknete und auch entsprechend genommen werden konnte.

Die nächste und für diese Saison letzte GLP findet statt am 30. Oktober und wieder wird es heissen „Ring frei“.

GLP 17.09.2011

20.09.2011 13:05 von Norbert Schäfer

Godesberger Motorclub (GMC) rockt den Ring

 

Sieben Fahrzeuge starteten in der GLP am 17.09.

 

Nach einer längeren Sommerpause war es für die Motorsportenthusiasten des GMC wieder soweit. Am Samstag, dem 17. September fanden sich tatsächlich aus dem Verein 7 Teams an der Nordschleife Nürburgring wieder um die fünfte Gleichmäßigkeitsveranstaltung für dieses Jahr zu absolvieren. Angesagt waren zwölf Runden in gleichmäßig hoher Geschwindigkeit zu meistern und das auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt.

Bei sehr gutem Wetter und idealen Streckenverhältnissen legten alle Piloten mit ihren Rennfahrzeugen Runde um Runde hin um letztendlich bis auf ein Team (Motorprobleme in der letzten Runde) in die Wertung zu kommen.

Beteiligt über den Godesberger Motorclub waren Fahrer aus der Motorsportjugend,Fahrer der zweiten Motorsportgeneration, Motorsportinstruktoren und erstmalig ein Gastfahrerteam, Vater und Sohn Rafael und Julian Bernards.

Eine solch grosse Beteiligung an einer Veranstaltung dieser Art wird in grösserem Umkreis von keinem anderen Motorsportverein gezeigt und steht für die grosse Kompetenz des GMC.

Die nächste Gleichmäßigkeitsprüfung findet am 08. Oktober an gleicher Stelle statt und wie gewohnt ist die Erwartung und Vorfreude aller Beteiligter riesengross.

Ereignisreiches Wochenende für den Godesberger Motorclub

17.07.2011 08:51 von Norbert Schäfer

Ereignisreiches Wochenende für den Godesberger Motorclub

Sechs Fahrzeuge des Vereins starten am Nürburgring

 

Wieder einmal war für den Godesberger Motorclub ein Rennwochenende am Nürburgring angesagt und insgesamt stellte der Verein in zwei verschiedenen Rennveranstaltungen sechs Fahrzeuge. Zuerst fand der vierte Lauf der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) statt, in dem vier über den Verein gemeldete Fahrzeuge versuchten, gesetzte Rundenzeiten stetig gleich zu wiederholen. Am besten gelang dies Norbert Schäfer mit seinem Beifahrer Max Zimmermann, in der Gesamtwertung erreichten sie den 68 Platz auf ihrem BMW Z3.

Leider musste das Team bestehend aus den Fahrern Paddy Pomplun und Heiko Schmitz die Veranstaltung nach einem Defekt am Schaltgestänge abbrechen. Die anderen beiden Teams kamen unbehelligt durch, sodass alle Beteiligten sehr zufrieden waren.  Nach der Beendigung des Rennens wurden schon die beiden verbleibenden Fahrzeuge für die RCN (Rundstreckenchallenge) fertig gemacht und in die Startaufstellung gebracht. Pilotiert wurde ein Seat Ibiza von Jutta Lugowski und der neue Seat Leon von Dr. Michael Albertz und Hans Chr. Schäfer. Jutta Lugowski konnte das Rennen allerdings nicht beenden, da ihr Fahrzeug auf einer Ölspur im Bereich Pflanzgarten ausgebrochen und eingeschlagen war. Sie blieb aber zum Glück unverletzt. Besser erging es den Fahrern auf dem Seat Leon, der an diesem Wochenende alle Erwartungen übertreffen sollte. Der zuerst fahrende Dr. Michael Albertz drehte zügig seine Runden und brach dabei mehrmals seine eigene Bestzeit. Der anschließend fahrende Hans Chr. Schäfer schaffte schlussendlich eine phantastische Rundenzeit von 8:34, auch für ihn eine neue Bestzeit. Aufgrund dessen war die Begeisterung im Team riesig, sah man sich doch in all den Tests und Investitionen für die Saison bestätigt.

Sollte noch der eine oder andere Leser/in Interesse haben, so kann er sich gerne unter der Nummer 0173/5333472 informieren.

Godesberger Motor-Club bei den 24h in der Grünen Hölle

14.07.2011 20:18 von Hans-Christoph Schäfer

Abschluss für den Kult-Seat der Godesberger

Am vergangenen Fronleichnamswochenende fand die 39. Auflage des Langstrecken Klassikers, dem 24-h Rennen auf dem Nürburgring, statt. Mittlerweile ein Wettkampf der Marken und ein Treffen von hochkarätigen Fahrern aus aller Welt. Neben Rallyeweltmeistern, ehemaligen Formel1 Piloten, Werksfahrern, dem aktuellen Dakarsieger, Fahrern aus der DTM und etlichen Profiteams waren auch wieder Starter aus dem „Team für Godesberg“ auf dem „Kult-Seat“, wie ihn einige Fans auf dem Nürburgring tauften, unterwegs.

Über 250.000 Fans waren an der Strecke, die teilweise schon in der Woche zuvor trotz schlechter Wetterbedingungen angereist waren, um sich noch die besten Plätze zu sichern.

Es wurde einiges geboten für die Ringfans, rund um das 24-h-Rennen. So startete neben der Rundstrecken Challenge (RCN) am Donnerstag auch die 24-h Classik mit sehr vielen schönen Fahrzeugen aus längst vergangenen Zeiten. Des Weiteren der Porsche Worldcup - Fahrzeuge aus Zuffenhausen die es in sich haben mit Fahrern aus aller Welt.

An der RCN nahmen gleich drei Fahrzeuge vom GMC teil und nahmen die Nordschleife bereits am frühen Morgen unter die Räder. Sofort im Anschluss folgte dann schon der Lauf zur 24-h Classik, bei der auch zwei Fahrzeuge eingesetzt wurden. Nahtlos weiter ging es dann zum Training des 24-h Rennens.

Hier startete Tobias Jung seine ersten Runden und freute sich riesig. Kleine Setup-Probleme und ein geplatzter Reifen trübten zwar etwas die Freude, jedoch nach einer kurzen Änderung der Performance am Fahrzeug durch die Mechaniker und einem kurzen Rollout von Stammfahrer H.-Christoph Schäfer, machte jede Runde in dem Fahrzeug riesig Spaß.

Bereits seit 2004 startete der kleine Seat beim 24-h Rennen und war 2006 sogar mit 2 Schwesterfahrzeugen unterwegs. Jugendliche, Schüler, Auszubildende und 1-€-Jobber bauten über die Jahre hinweg 4 dieser Fahrzeuge auf. Olaf Manthey und OB Bärbel Dieckmann waren Schirmherr dieses Projektes. Ins Ziel kommen hieß immer die Devise, egal ob nach einem Überschlag oder geschoben - und das sollte auch für 2011 gelten.

In der Box der Godesberger Mannschaft waren u.a. gleich zwei Mercedes SLS untergebracht, deren Größe so beeindruckend war, das man schon ganz schön ins staunen kam. Dennoch war man ganz auf den Einsatz des eigenen Fahrzeugs fixiert und man war bemüht, einen würdigen Abschluss zu schaffen. Das Fahrzeug ist seit 2005 bereits fünfmal erfolgreich beim 24-h Rennen dabei gewesen und hatte dabei einige Blessuren davon getragen. Nach dem letzten Test im Oktober 2010 ist das Fahrzeug nicht mehr eingesetzt worden und musste für den Rennmarathon lediglich wieder durchgecheckt werden.

Um 16 Uhr erfolgte der Start zur Hatz zweimal rund um die Uhr. Startfahrer T. Jung konnte sich die ersten Runden ganz tapfer schlagen, denn die Unterschiede im Topspeed betragen manchmal bis zu 100 km/h. Hier gilt es als Fahrer besonders Konzentriert zu sein und keinen Fehler zu machen.

Ein Schaltfehler vereitelte jedoch den Planmäßigen Stopp in der Box und ein kapitaler Motorschaden war die Folge. Während Porsche, Audi, BMW und Co noch um die Führung kämpften, wäre für die Godesberger Mannschaft bereits das Rennen beendet gewesen, hätte da nicht noch ein zweiter Seat als Organspender geholfen. Schnell begann man in der Box Platz zu schaffen um das Antriebsaggregat zu wechseln und es dann in das Einsatzfahrzeug pflanzen zu können. Zwischenzeitlich konnte das defekte Fahrzeug geborgen und zur Box geschleppt werden. Das ganze Team legte sich mächtig ins Zeug, um schnellstmöglich die Maschinen umzubauen und dann auszutauschen. Sogar der Motorenbauer, Oliver Füllgrabe, kam von seiner Baustelle herbeigeeilt um zu helfen. Gut koordiniert unter der fachkundigen Hilfe von Rainer Schmitz wurde das Fahrzeug nach etwas mehr als 4 Stunden in der Box wieder auf die Strecke geschickt. Aber leider blieben weitere Boxenstopps als Folge des ersten Schadens nicht aus. So mussten nach und nach noch Antriebswellen, Motorlager und zum Schluss noch in Rekordzeit eine Kupplung getauscht werden.

Zu späterer Stunde wurde noch Markus Bulgrin unverschuldet touchiert, so dass hier noch einiges an der Karosserie zu reparieren war. Trotzdem war das Ziel ganz klar: Das Auto fährt über die Ziellinie! Und so nahm Stammfahrer und Teamchef H.-Chr Schäfer zum letzten Mal im Seat platz, um mit der Godesberger Flagge in der Hand die Schlussrunden zu drehen. Diese waren auch nicht einfach zu absolvieren, da das Fahrzeug nur mit geringer Drehzahl und Leistung nicht zu heiß wurde.

„Die letzte Runde in dem Seat war die emotionalste, die ich je erlebt habe“ so H.-Chr. Schäfer im Ziel. „So viele Fans an der Strecke die den Teilnehmern zujubelten und förmlich ausflippten als unser Fahrzeug mit der Flagge vorbeifuhr. Es war einerseits  ein  unwürdiger Abschied dieses Fahrzeugs, denn es kann deutlich mehr, als es zeigen durfte. Aber die Mannschaft, die wir am Start hatten konnte andererseits in jeden Fall zeigen was sie kann. Das älteste Fahrzeug mit der jüngsten Mannschaft, das hat schon riesig Spaß gemacht“.

Jedoch soll es nicht der Abschied vom GMC beim 24-h Rennen sein. Hierfür wird bereits seit längerem ein Seat Leon umgebaut und getestet.

24h Classic gemeistert

24.06.2011 12:31 von Ruben Schäfer

Der Godesberger MC startete heute bei der 24h Classic mit 2 Fahrzeugen, pilotiert von Hans Christoph Schäfer und Dr. Michael Albertz. Beide Fahrer kamen trotz schlechtem Wetter problemlos durch und Schäfer erreichte in seinem Golf den 92 Platz von knapp 180 Startern. Einen ausführlichen Pressebericht gibt es demnächst.