Caracciola Cup erneut großer Erfolg

Über 120 Fahrzeuge starteten zur 14. Ausfahrt des GMC

Bereits zum 14. mal richtete der Godesberger Motorclub die Fahrt in den Mai um den Caracciola Cup aus, welcher zwar schon deutlich länger existiert, allerdings zusammen mit der ehemaligen Fahrt in den Mai des MSC Adenau, in Anlehnung an den berühmten Rennfahrer aus Remagen zum 14. Mal stattfand. Bei der diesjährigen Fahrt waren unter den über 120 Fahrezugen Veteranen wie  Riley 12/4 Sport Specia, Alvis Speed 20, sowie ein großes Feld aus Porsche und Alfa Romeo vertreten und strahlten mit der Sonne um die Wette. Auch der befreundete offizielle BMW Z3 Club Deutschland hatte 16 Sportwagen als Vorrausfahrzeuge mitgebracht.

Um 9:15 trafen die Teilnehmer zunächst mit ihren frisch herausgeputzten Schätzen am Schützenhaus in Mehlem ein, um bei einem Frühstück letzte Informationen zur Route zu erhalten. Pünktlich um 11 Uhr wurden die Fahrzeuge schließlich in Mehlem gestartet, unter großem Interesse vieler Zuschauer wurde jeder Wagen von von Oldtimer- Experten des Bonner Oldtimer Clubs Bernd Schleimer und dem FDP Vorsitzenden und Oldtimerliebhaber Ulli Hausschild einzeln anmoderiert. Anschließend wurden dann die Fahrzeuge vom CDU Stadtverordneten Jan Claudius Lechner auf die Strecke geschickt. Hier erwarteten die Teilnehmer im sonnigen Siebengebirge neben einer wunderschönen Landschaft auch einige Aufgaben bei Sonderprüfungen bevor es zum Mittagspunkt in der ehemaligen Steffes Brauerei in Kasbach ging. Sichtlich angetan waren die Teilnehmer von der hervorragenden Ambiente und leider war für einige die Pause deutlich zu kurz bei allem was geboten wurde, aber ein straffer Zeitplan musste eingehalten werden um die Flut der Fahrzeuge auch Zeitlich zusammen zu halten.

Die anschließende Route über Unkel an den Rhein, dann nach Bad Honnef, Lohmar und Siegburg war für die Teilnehmer entspannender und bot viele Interessante Gegenden sowie schöne Landstraßen.

Gegen 17 Uhr trafen die historischen Wagen dann im frisch hergerichteten Rosenpark ein um dort von den zahlreichen anwesenden Autofans bewundert zu werden.

Viele von diesen erkannten ihre Traumautos aus Kindertagen wieder, auch Gespräche mit den Besitzern der raren Fahrzeuge waren an der Tagesordnung. Der Godesberger Motorclub hatte ebenfalls viele Rennfahrzeuge ausgestellt, und, zur großen Freude der anwesenden Kinder, auch einige Karts mitgebracht.

Die Siegerehrung erfolgte bei einsetzender Dunkelheit unter dem Drachenfels:

Die Teilnehmer wurden in vier unterschiedlichen Klassen gewertet. In der ersten Klasse, wo die wunderschön anzusehenden Vorkriegsfahrzeuge am Start waren, gewannen Vater und Sohn aus Mehlem, Gerhard Behre und Leonard Hankel auf einem ALVIS TA 14 Spezial aus dem Jahr 1948. Auf dem zweiten Platz stand Lothar Bartuschat und Juliane Bartuschat, welche auf einem Riley 12/4 Sport Special von 1935 unterwegs waren. Dritte wurden Harold  Kühnemann und  Petra Roberz-Kühnemann. Sie gingen mit einem  Fiat 1100 Carrozzeria Boneschi aus dem Jahr 1947 an den Start.

In der zweiten Klasse standen Ulrich Hartmann und Maria Hartmann auf einem BMW 600 an erster Stelle des Klassments. Unmittelbar dahinter stand der Mercedes-Benz 190 D Heckflosse von Heinrich und Rita Schröder aus dem benachbarten Niederbachem, die unter Applaus des eigenen Fan Clubs, der KG Rot Gold Niederbachem, ihre Pokale entgegen nahmen. Dritter in der zweiten Klasse wurden Marian Bronny und Claudia Kowalski-Bronny auf einem AWE Wartburg 311 Camping. In der sehr stark besetzten Klasse 3A sicherte sich Uwe und Sabine Blöhs, gestartet mit einem Opel Kadett Olympia A die Pokale für den ersten Platz. Den zweiten Platz dieser Klasse besetzten Anette und Horst Tobien auf einem VW 1302. Den dritten Platz belegte ein Porsche 914, pilotiert vom Team Arzdorf. In der Klasse 3B kamen Martin und Corinna Cmok auf iherm Porsche 928 als erstes ins Ziel, gefolgt von Jutta Steinbrück-Weiß und Dirk Weiß in einem Chevrolet Camaro und Arnold Packbier und seiner Frau Ingrid in einem Triumph TR6.

Die Top 3- Pokale der vierten Klasse gingen mit dem 3. Platz an das Team Wenke/Bitzen auf einem Polo 86c. Der 2. Platz ging an Horst und Elisabeth Heck auf Audi 100 Avant und der 1. Platz an Moritz Dechamps mit Lars Biet mit ihrem “Trabbi” Trabant P 601 S. Bei den BMW Z3 kam Volker Nickel hinter Thomas und Elke Oelker und Martin/ Andrea Weller ins Ziel.

Martin und Corinna Cmok sicherten sich darüber hinaus den Gesamtsieg beim diesjährigen Caracciola Cup. Im Anschluss genossen die Fahrer mit den vielen Fans das Feuerwerk und die Schiffe, bis spät in die Nacht wurde an der Promenade mit Tanz, Musik und Lichtshow Rhein in Flammen gefeiert.


Meisterfeier des Godesberger Motor-Club

Über 25 Platzierungen erreicht

Am vergangenen Samstag hatte der Godesberger Motor-Club zu seiner jährlichen Meisterfeier eingeladen, um in gemütlicher Atmosphäre die Saison Revue passieren zu lassen und die Vereinsmeister zu küren. Dabei konnten erneut die meisten Pokale an die starke Nachwuchsmannschaft rund um Trainer Norbert Theisen überreicht werden, was ein deutliches Zeichen für den Erfolg des harten Trainings im vergangenen Jahr ist. Im Bereich Kart- Senioren konnte Michael Schmitz als erstes seinen Pokal als Vereinsmeister mit nach Hause nehmen. Maximilian Simons gelang dieses Kunststück gleich zweimal, als Junior war er weder im Kart-Slalom noch auf der Rundstrecke zu schlagen. Im weiteren Verlauf wurden einige Pokale für besondere Leistungen für die Gemeinschaft vergeben: Rainer Schmitz wurde für seine ausgezeichnete Arbeit rund um die Fahrzeuge geehrt, Norbert Theisen für sein großes Engagement als Jugendwart und Philip Lemmerz nahm einen Pokal für das Stellen von Transportfahrzeugen entgegen.

Im weiteren Verlauf des Abends wurden noch die Fahrer im Bereich Automobilslalom geehrt, hier konnten Michael Baresel den Titel der Senioren und Nick Theisen den Titel der Junioren einfahren. Im Bereich Sportwertung war erneut Michel V.d. Heuvel in Front und sicherte sich auch mit knappem Vorsprung den Meistertitel für die Gleichmäßigkeitsprüfung. Der Bereich Rundstrecke ging an Tobias Jung, der im kommenden Jahr auch das 24h Rennen bestreiten wird.

Insgesamt konnten so fast 30 Pokale an die Fahrer übergeben werden, und mit dem neuen Trainingsplatz für Automobilslalom sollen es nächstes Jahr noch einige mehr werden. Der Verein möchte daher im kommenden Jahr die Nachwuchsmannschaft noch erweitern.

Godesberger MC erweitert Boxenteam

Der Godesberger Motor-Club ist einer der größten und bekanntesten Motorsportvereine im Bonner Süden und sehr aktiv auf den verschiedenen Rennstrecken unterwegs. Besonders die Nachwuchsförderung liegt dem Verein am Herzen. Bereits in der Vergangenheit hatte man gezeigt, dass man mit dem jüngsten Boxenteam und dem ältesten Fahrzeug auch beim 24h Rennen bestehen kann. Motiviert werden die meisten Helfer und Mitstreiter durch die günstige Möglichkeit, selbst im Motorsport einmal ins Lenkrad greifen zu können. Erfahrung und Hilfestellung sind selbstverständlich und Fahrzeuge sind auch reichlich vorhanden. So wurden bei der Ausstellung zu Rhein in Flammen alleine 5 Seat Modelle vom 24h Rennen ausgestellt und insgesamt 16 Fahrzeuge präsentiert, die der Verein in Eigenarbeit auf- oder umgebaut hat. Zur Zeit sind für 2015 neue Veranstaltungen geplant, so dass man jetzt anfangen möchte den Verein noch breiter aufzustellen. Die Mannschaft rund ums Motorsportgeschehen soll erweitert werden. Für alle Motorsportbegeisterte bietet sich hier die Möglichkeit einmal selbst mit an einem Rennwagen anzufassen und einzusteigen -egal wie alt man ist. "Wir freuen uns über einen Handwerkerlehrling der sich einbringen will und den wir mit ausbilden genauso wie über den rüstigen Rentner der gern sein Wissen und Erfahrung weitergeben möchte. So können viele Projekte gemeinsam verwirklicht werden ohne die Geselligkeit aus den Auge zu verlieren“, so Hans-Christoph Schäfer, der erste Vorsitzende des Vereins. „Strukturen haben wir in unserer Halle reichlich über die Jahre selber geschaffen die man hierfür nutzen kann“. Bei Interesse können Sie sich gerne auf www.godesberger-motorclub.de oder unter der Nummer

0173 / 533 34 72 informieren. 

Caracciola Cup 2014

Frisch poliert war sowieso jeder Wagen, der am Samstag an der 150 Kilometer langen Ausfahrt des Godesberger Motor-Clubs teilnahm, und die Nachmittagssonne über dem Ziel tat ihr Übriges: Es glänzte und funkelte, als die liebevoll gepflegten Oldtimer und Youngtimer aus den Baujahren 1931 bis 1989 im Schritttempo auf das Gelände des Mehlemer Rosenparks rollten. 

Auf das elegante silberne Mercedes SL-Cabrio von 1966 folgte ein seltener weißer Renault Floride Baujahr 1963, dann ein knallroter sportlicher 1965er Ford GT - und weitere 86 Liebhaberfahrzeuge. Nur ein 46 Jahre alter Chevrolet Camaro hatte wegen Problemen an der Lenkung ausscheiden müssen. Alle anderen wurden von den herumstreifenden Autofans anerkennend in Augenschein genommen.


Eine Gruppe Jungs zog es wie magisch zu einer Isetta. Ungläubig verfolgten sie, wie ihre Besitzer die Türhaube hochschoben, um nach vorne auszusteigen. "Wo ist der Motor von dem Teil?"

Gleich nebenan parkten Kai Bödiker und Astrid Müller, stilgetreu ausgestattet mit Lederkappen und Fliegerbrillen, ihren 80 Jahre alten britischen Wolseley. Aus dem offenen Cockpit gaben sie allen Neugierigen Auskunft. Sorge, nicht anzukommen, hatten beide trotz der langen Strecke an Rhein und Ahr entlang keine Minute: "Mein Mann wartet ihn immer schön und die wichtigsten Ersatzteile haben wir auch dabei - etwa eine Antriebswelle", sagte Astrid Müller.

Thorsten Schwarze, Zweiter Vorsitzender des "GMC", freute sich über das schöne Wetter. Denn auch, wenn die Rallye mit dem Titel "Caracciola Cup" an den berühmten Silberpfeil-Rennfahrer Rudolf Caracciola erinnert, stand nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund.

"Es geht uns um die Freude am Fahren und an der Landschaft. Wir haben Teilnehmer aus Ennepetal, aus Hameln, am weitesten hatte es ein Trabant aus Sachsen, für die Fahrer ist die Gegend etwas ganz Besonderes - und auch die Möglichkeit, den Rhein in Flammen zu sehen."

Christoph Mattes-Christiani aus Dorsten stimmte dem zu. Noch während er seinen Youngtimer, einen roten Porsche 944 von 1988, abschloss, bewunderte er die malerisch daliegende Ruine auf dem Drachenfels. "Meine Frau und ich fahren öfter zum Nürburgring, aber im Siebengebirge verlassen wir immer die Autobahn, damit wir viel Rheinstrecke haben."

Ganz ohne schnelle Autos mussten die Schaulustigen aber nicht auskommen. Rund um die Oldtimer hatte der Motor-Club nämlich einige seiner roten Flitzer aufgebaut - drei von ihnen Teilnehmer am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

"Wir fahren durch Mainz und dann zum Nürburgring"

Godesberger Motorclub unterstützt Demo mit 3 Rennwagen

Nachdem der Godesberger MC auch bei den letzten Veranstaltungen der Initiative „Wir sind Nürburgring“ stark vertreten war, wollte man seitens des Vereins auch bei der vorerst letzten Demonstration nicht fehlen: Einem Autocorso durch Mainz und von dort zum Nürburgring. Dafür hatten sich die Nachwuchsfahrer in den vergangenen Wochen stark engagiert und drei Golf 1 Rennfahrzeuge wieder straßentauglich gemacht, einen sogar neu lackiert. Somit war man zuversichtlich, die Demo kräftig unterstützen zu können.

Leider stellte sich am Morgen des 15.02 heraus, dass das Zulassungsverfahren für einen der Gölfe länger dauerte als geplant. Dieser wurde daraufhin kurzer Hand auf einen Anhänger geladen und mitgenommen.

Schon beim Treffpunkt sorgten die kultigen Rennwagen für reges Interesse, die Stimmung war hervorragend als Mitorganisatorin Sabine Schmitz verkündete, dass über 1000 Fahrzeuge den Zug begleiten würden. Vom Treffpunkt aus ging es dann nach Mainz, wo der Corso von vielen Passanten freudig beobachtet wurde.

Am Nürburgring angekommen offenbarte sich die wahre Größe des Zuges: Über 5km erstreckte sich die Kolonne, die nach späteren Angaben aus über 1300 Fahrzeugen bestand. Die lauten Rennwagen des GMC stießen erneut auf großes Interesse. Bei der abschließenden Kundgebung in Nürburg ließ der Verein die Erlebnisse Revue passieren. Die Nachwuchsfahrer waren von der Atmosphäre und den Renngölfen beeindruckt. Auch weitere Pläne wurden geschmiedet. Insgesamt war der Tag für den GMC ein voller Erfolg.

Wer weitere Infos zur Initiative sucht, kann sich unter www.wir-sind-nuerburgring.de informieren.